"Regen schodt nix" - "A Rain Song" ist voller Melancholie. Melancholie, die mich überfällt, wenn im Hochsommer warmer Regen mit dicken Tropfen fällt, mitten hinein in die drückende Hitze. Kaum erreichen die ersten Tropfen den Boden, trocknen sie umgehend wieder und eine unglaubliche Luftfeuchtigkeit umarmt einen. Dann öffnen sich alle Schleusen und der Regen fällt mit unglaublicher Kraft vom Himmel. Wehmütig verfolgt man das Schauspiel, weil es gerade noch so wunderschön sonnig und wohlig warm war, und einen Moment lang ist man sich nicht sicher, ob es jemals wieder so schön werden kann. Aber dann: die Sonne schiebt sich unaufhaltsam durch die Wolken und alles erwacht voller Frische und Energie zu neuem Leben.  

Von den 7 Gitarren übernimmt eine das Grundmotiv, unterstützt von gedoppelten Bottleneck-Slides; weitere jeweils gedoppelte Gitarren setzen Akkord- sowie Rhythmus-Akzente. Die „Swirling Droplets“ des Keyboards geben den Gitarren Tiefe und Sphäre und unterstützen die Melancholie des Songs.

 

Musik und Video: Alle Rechte vorbehalten, GEMA geschützt; © 2019 Christian Schneiderbauer

 


„Gib ned auf!“ - „Don't give up!“ ist mein erstes Video. Es beginnt mit einer ziemlich düsteren, fast geisterhaften Sequenz. Die Stimmung hellt sich aber – trotz Rückschritten bzw. Rückschlägen – langsam auf und es endet voller Hoffnung. Zu sehen sind die wunderschönen Amper-Auen bei München.

Zu hören sind 4 E-Gitarren und ein E-Bass, angetrieben von einem Synthi-Groove mit elektronischem Schlagzeug. 

 

Musik und Video: Alle Rechte vorbehalten, GEMA geschützt; © 2018 Christian Schneiderbauer

 

 


"Mei erste Liab" - "My first love" verlief nicht geradlinig und hat bei mir tiefe Furchen hinterlassen. Ich denke, es geht mir da ein Stück weit wie John Miles, 1976 :-).

Der Titel ist mit Gesang, der Text bayerisch. Warum bayerisch? Ich habe beim Schreiben ehrlich gesagt nicht darüber nachgedacht, ich habe ihn schlicht so empfunden. 

Der Song baut sich Schritt für Schritt auf: Zunächst nur ein Fingerpicking mit „Mystery Chorus-Sound“ und mein Gesang, dann öffnet in Strophe 2 eine zweite Gitarre mit viel Echo und Tremolo den Raum, bis ein E-Bass den Herzschlag erhöht und eine dritte Gitarre, ähnlich wie Gitarre 2, die Akkorde auflöst und weitere Akzente setzt. Ab der Bridge greift ein gedämpftes Schlagzeug ein. Im Finale geben schließlich zwei wunderbar verzerrte Gitarren Gas und ich quäle das Tremolo reichlich. Ahh, das gefällt mir!

Für einen kommerziellen Erfolg ist der Song viel zu lang (über 5 Minuten!), hat keinen eingängigen Refrain und einen bayerischen Text. Und vielleicht empfinden ihn einige auch als viel zu kitschig. Aber egal, ich erwische mich immer wieder dabei, wie ich mitwippe und ich spüre bei jedem Anhören, er kommt direkt aus meinem Herzen :-).

 

Text und Musik: Alle Rechte vorbehalten, GEMA geschützt; © 2018 Christian Schneiderbauer